Berufsfindung

Wie finde ich den «richtigen» Beruf (Anschlusslösung) für mich? Um tragfähige Lösungen für die berufliche Zukunft zu finden, braucht es eine intensive Auseinandersetzung mit sich selbst, seinem Können und seinen Wünschen.

Wir beraten und begleiten Schulen im Berufswahlunterricht, Unternehmen im Lehrstellenmarketing und Einzelpersonen im Findungsprozess.

Ausbildungsmöglichkeiten

Sie spielen mit dem Gedanken, sich neu in irgendeiner Form an der Berufsausbildung von Jugendlichen zu beteiligen?

Ausbildungsmöglichkeiten:

  • Als Lehrbetrieb in alleiniger Verantwortung einen Lehrling ausbilden.
  • In einem Ausbildungsverbund einen Teil der Ausbildung zu übernehmen.

Praktikum anbieten:

  • Ein Praktikum anbieten für Jugendliche, die ihren Beruf in einer Berufsfachschule erlernen, z.B. in einer Handels(mittel)schule oder einer Informatik(mittel)schule.
  • Ein Praktikum anbieten für stellenlose Schulabgänger/-innen im Rahmen eines Berufsintegrationsprogrammes.
  • Eine Schnupperlehre vermittelt einen Beruf «live» in der täglichen Praxis. Meist dauert eine Schnupperlehre zwischen zwei und fünf Tagen. Sie hilft dem Auszubildenden, den für ihn richtigen Beruf zu wählen, oder kann den Lehrbetrieb überzeugen, eine Ausbildung anzubieten.

Anlehre (noch bis 2012), bzw. Attestlehre:

  • Die zweijährige Grundbildung verfügt über ein eigenständiges Profil und führt zu einem vollwertigen Beruf.
  • Sie bietet vorwiegend praktisch begabten Jugendlichen sowie Erwachsenen die Möglichkeit, einen eidgenössisch anerkannten Titel zu erreichen und gewährt ihnen Zugang zum lebenslangen Lernen. Analog wie bei drei- und vierjährigen Grundbildungen findet die Ausbildung an den drei Lernorten Lehrbetrieb, Berufsfachschule und überbetriebliche Kurse statt.
  • Zielgruppengerechte Ausbildungsmethoden, Didaktik, Pädagogik und Qualifikationsverfahren sind die Basis für einen erfolgreichen Bildungsverlauf.

Lehre mit Grundbildungen

  • Die drei- und vierjährige Lehre ist die gängige Form der Grundausbildung.
  • Diese kann auch nach Absolvierung einer Attestlehre als weiterführende Ausbildung angestrebt werden.

Nutzen und Kosten

Lehrlinge ausbilden ist eine anspruchsvolle Tätigkeit. Wer die Herausforderung annimmt, wird in verschiedener Weise belohnt:

Nutzen:

  • Die Ausbildung von Nachwuchskräften sichert die Zukunft der eigenen Firma und Branche sowie des Berufsstandes.
  • Eigene Lehrlinge erwerben diejenigen Qualifikationen und Kompetenzen, die in Ihrem Unternehmen wichtig sind.
  • Im Betrieb ausgebildete Personen entwickeln eine Identifikation mit ihrem Arbeitgeber.
  • Lehrlinge bringen Impulse und Informationen aus der Berufsschule und den Einführungskursen mit.
  • Für ein gutes Klima und eine ausgeglichene Altersstruktur im Betrieb sind junge Leute wichtig.
  • Die Ausbildung von Lehrlingen erhöht das Image und die Bekanntheit des Unternehmens.
  • Das eigene Fachwissen an die junge Generation weitergeben zu können, erhöht die Berufszufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter.
  • Die besonderen Fähigkeiten der Lehrmeister dienen dem Unternehmen auch zur eigenen Personalschulung.
  • Die Lehre ist eine hervorragende Grundlage für das spätere Berufsleben.

Rentiert die Lehrlingsausbildung rein ökonomisch gesehen, oder kostet sie die Lehrbetriebe über das Ganze gesehen?

Kosten:

  • Die Ausbildung lohnt sich für die Betriebe im Durchschnitt. Dank Lehrlingen, die nach der Lehre im Betrieb weiterbeschäftigt werden – oder nach einer Zeitspanne wieder angestellt werden – fallen deutlich weniger Kosten für die Rekrutierung und Einarbeitung neuer Berufsleute an, als in nicht ausbildenden Betrieben.
  • Ausbildungszentren stellen eine Möglichkeit dar, Grundqualifikationen zu Anfang der Lehre in effizienter Weise zu vermitteln.
  • Die Berufsmaturität wird von den Betrieben heute kostenneutral durchgeführt und erhöht die Attraktivität als Arbeitgeber für gute Lehrlinge und Fachkräfte.
  • Return of Invest
  • Zukunftssicherung -> unbezahlbar